2 x FENDT 930 Vario TMS bei "Wetten Dass" am 4.10.03 aus Karlsruhe 

Professor Dr. Bernhard Göbel aus Triesdorf bei Ansbach wettet, dass er zusammen mit Gerhard Steinbauer und Bernhard Friedrich eine ungekochte Spaghetti zwischen zwei je neun Tonnen schweren Traktoren einklemmen kann und sie acht Meter weit in einen Topf transportiert ...
Die No Angels tippen: Ja.
Wetteinsatz: Die No Angels werden bei einer Wetten, dass..?-Sendung hinter den Kulissen das Catering bedienen. 
Ausgang: Ja, die Wette ist gewonnen.

Quelle: ZDF

 

Name: Bernhard Göbel
Alter: 39
Beruf: Professor für Bodenkunde und Pflanzenernährung (FH)
Wohnort: Triesdorf

Wie sind Sie auf die Idee zur Wette gekommen?
Da wir alle in der Landwirtschaft tätig sind, lag es nah, irgendetwas aus diesem Bereich zu machen. Die Idee, mit einem riesigen Schlepper etwas Kleines zu bewegen oder zu steuern, hatten wir schon lange. Aber erst als Thomas Gottschalk in einer der vergangenen Sendungen dazu aufgerufen hatte, neue Wettvorschläge einzuschicken, haben wir uns schließlich bei "Wetten, dass..?" beworben. Als Gegenstand brauchten wir irgendetwas Zerbrechliches und haben uns dann in Absprache mit der Redaktion für (ungekochte) Spaghetti entschieden. 

Wie haben Sie sich vorbereitet?
Zunächst einmal muss ich sagen, dass wir zwar alle eigene Schlepper besitzen, die jedoch um einiges kleiner sind, als die, die wir hier in der Sendung benutzen. Ein Bekannter von uns hat den Kontakt zu der Schlepper-Firma "Fendt" hergestellt, die uns dann dankenswerterweise das größte Modell (310 PS) zur Verfügung gestellt hat. Da die Firma fast 300 Kilometer von uns entfernt ihren Sitz hat, konnten wir nur an einigen wenigen Wochenenden auf derem Areal im Allgäu trainieren.

Worauf freuen Sie sich hier am meisten?
Es ist ungeheuer aufregend, hier dabei zu sein. Außerdem kann bei einer Live-Sendung immer etwas schief gehen, was die besondere Atmosphäre vor Ort noch verstärkt. Thomas Gottschalk ist sehr professionell und sympathisch. Er gibt einem ein gutes Gefühl, und man wird in seiner Gegenwart gleich viel lockerer.

Quelle: ZDF

 

Vor 2000 Gästen in der Halle - darunter Loewel und Pressesprecher Sepp Nuscheler - und über 19 Millionen Zuschauern an den Bildschirmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz warfen Gerhard Steinbauer und Bernhard Friedrich die Motoren an und fuhren so vorsichtig an die Teigware heran, bis die Spannung in der Nudel, bei den "No Angels" als Wettpaten und dem Publikum gleichermaßen hoch war. Nun kam die nächste Hürde: der Transport. Ein Schlepper musste vorwärts, der andere rückwärts so gleichmäßig fahren, dass die Nudel nicht verloren ging oder zerbrach. Wie ein Meisterdirigent gab Teamchef Göbel die Kommandos, denn von ihrer Führerkabine aus konnten die Fahrer die Nudel nicht sehen. Nach acht Metern war es geschafft, die Spaghetti lag im Topf. Da gratulierte nicht nur Hermann Merschroth, Geschäftsführer Vertrieb, dem Team zur gelungenen Wette. Übrigens: Sogar die Wett-Nudel stammte aus Marktoberdorf. Fendt-Mitarbeiter und Wettbetreuer Manfred Ferling hatte sie in einem örtlichen Supermarkt gekauft - falls jemand die Wette selbst ausprobieren will. 

Quelle: Allgäuer Zeitung